Ökotest über Mittel gegen Haarausfall

Lichter werdende Haare sind immer noch nicht von der Gesellschaft akzeptiert und wer mit einem schütteren Haupthaar gesegnet ist, klammert sich an jeden Strohalm, der ihm gereicht wird. Wie der neuste Test von Ökotest ergab, gibt es wirksame Hilfe, aber nur auf Rezept und nur mit einer Reihe von Nebenwirkungen.  Für diese Studie hat Ökotest in Apotheken und Drogerien 30 Mittel gegen Haarsaufall gekauft: neun rezeptpflichtige und fünf nicht rezeptpflichtige Arzneimittel, ein Nahrungsergänzungsmittel, eine ergänzend bilanzierte Diät und 14 Kosmetika.

Das Testergebnis ist erschreckend, denn an den meisten Produkte konnte Ökotest im wahrsten Sinne des Wortes kein gutes Haar lassen.

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Sox21 könnte für Haarausfall verantwortlich sein

Tokio, 23.06.2009

In Japan fanden Forscher einen Zusammenhang zwischen frühzeitigem Haarausfall und dem Fehlen eines bestimmten Gens. Das Fehlen des Gens Sox21, welches sowohl Menschen als auch Mäuse tragen kann laut Aussagen der Forscher vom Nationalen Genetikinstitut zu Kahlheit führen.

Bei der gezielten Blockierung des Gens bei den Mäusen verloren diese schon 15 Tage nach der Geburt Ihre. Eine Woche später hatten Sie ihr Fell komplett verloren. Zwar wuchsen Haare nach, fielen jedoch kurze Zeit später wieder aus, sagte Forscher Yumiko Saga.

Zwischen dem Gen Sox21 und der Bildung von Nervenzellen war bereits in der Vergangenheit ein Zusammenhang festgestellt worden. Es wurde jedoch zum ersten mal mit Haarausfall in Verbindung gebracht. Möglicherweise ergeben sich aus der Studie neue Ansätze zur Behandlung von Haarausfall beim Menschen.

Quelle: welt.de

 

Chromoson 3 auf der Fahndungsliste - Teilnehmer für Studie gesucht

Neben Umweltfaktoren spielen beim Haarausfall in erster Linie die Gene eine wichtige Rolle. Welche Gene dies genau sind, klären zur Zeit Wissenschaftler an verschiedenen deutschen Hochschulen. Hauptverdächtiger scheint das Chromoson 3 zu sein. Die Studio erscheint am 7. März im “American Journal of Human Genetics” und ist auch für die Herzforschung interessant - denn Männer mit Glatze tragen ein höheres Risiko an Arteriosklerose zu erkranken.

Die Forscher sind auf der Suche nach Männern unter 39 Jahren mit Haarausfall und Männer über 60 Jahren mit vollem Haar, die gegen eine Aufwandsentschädigung an der Studie teilnehmen möchten.

Quelle und weitere Informationen unter idw-online

Haarausfall durch Stress - Hilfe dank Koffein

Was Untersuchungen im Rahmen der Handball-WM 2007 schon zeigten, haben Forscher der Universität Lübeck nun erstmals experimentell bewiesen: Stress beschleunigt den Haarausfall. Und das nicht nur bei leistungsdruck- und stressgeplagten Handballern, auch der normale Durchschnittsbürger hat damit zu kämpfen, immerhin steht etwa 75% der Bevölkerung (Tendenz steigend) unter dauerhaftem Stress.

Neben Gesundheitsbeschwerden wie Schlafstörungen und Kopfschmerzen bewirken die vermehrt gebildeten Stresswirkstoffe die Bildung vom „CRH-Hormon“ (Corticotropin, ein bestimmtes Stresshormon, Releasing Hormone). Dieses wiederum löst einen Energiemangel aus, der nicht nur eine Verkürzung der Haarwachstumsphase bewirkt, sondern auch den Anteil der Haare in der Ruhephase vergrößert. An den Haarwurzeln hinterlässt also schon eine geringe Menge der Stresshormone derartige Schäden, dass es zum verstärktem Haarausfall kommt.

Doch es gibt auch eine gute Nachricht! Koffein, auch das bewiesen die Lübecker Forscher, wirkt dem „CRH-Hormon“ entgegen, ergo auch dem verstärktem Haarausfall. Da die Forschung der Lübecker Uni erneut die gerade auf Haarwurzeln positiven Effekte von Koffein bewiesen hat, möchte Adolf Klenk, Leiter der Uni-Forschung, nun auch weitere Experimente anregen.

Quelle: Dr. Wolff-Forschung , 28.03.2008 - NPO