Shampoo – von der Seife zum Hightech-Produkt

Bis zum Jahre 1933 stand für die Haarwäsche lediglich Seife zur Verfügung. Diese war aufgrund des alkalischen pH-Wertes für Kopf- und Augenschleimhaut jedoch sehr schlecht verträglich. Zudem machte das Waschen mit Seife das Haar stumpf. Seit den 60er Jahren stehen durch die Entwicklung von Alkylethersulfaten sehr hautverträgliche Mittel zur Verfügung.

Durch die Verwendung von Shampoo werden untern anderem das in den Talgdrüsen gebildete Fett, Aminosäuren, Harnstoff und Milchsäure sowie abgenutzte Hautpartikel entfernt. Shampoos dienen in erster Linie zur Reinigung der Haare und Kopfhaut. Ein Konditioner nach der Haarwäsche sorgt dafür, dass das Haar leicht zu kämmen ist und zusätzliches Volumen erhält.

Durch das Waschen mit Shampoo entfernt werden:

  • das in den Talgdrüsen gebildete Hautfett
  • aus den Schweißdrüsen austretende anorganische Salze
  • Aminosäuren
  • Harnstoff und Milchsäure
  • Rückstände von Haarkosmetischer Behandlung
  • Umweltschmutz


Wurde in früheren Zeiten noch auf Seife gesetzt ist das Shampoo mittlerweile ein Hightech-Produkt. Hauptbestandteil sind Tenside die in Verbindung mit Wasser Ihre reinigende entfalten.

Inhaltsstoffe von Shampoos können sein:

  • Tenside
  • Silikone
  • Panthenol
  • Schaumverstärker
  • Parfüm
  • Wachse
  • Farbstoffe


Die Inhaltsstoffe der Shampoos dienen in erster Linie zur Reinigung der Haare (Entfernung von Schmutz und Fett). Zudem beinhalten sie zusätzliche Stoffe zur Pflege der Haare, zur Enthärtung des Wassers sowie Zusatzstoffe für Duft und Glanz.

Gute Shampoos zeichnen sich durch folgende Eigenschaften aus:

  • Hautverträglichkeit
  • Biologische Abbaubarkeit
  • Gute Reinigungskraft
  • Pflegende Wirkung (Glanz, Fülle, Glätte)