Haarausfall ist nicht gleich Haarausfall – über die verschiedenen Formen
Die häufigste Form ist der erblich bedingte Haarausfall, von dem Männer betroffen sind, bei denen sich zuallererst die sogenannten „Geheimratsecken“ bilden. Besonders an Stirn und Scheitel verlieren Betroffene Haare, Ursache des erblich bedingten Haarausfalls können auch (vorübergehende) Hormonstörungen, wie auch in den Wechseljahren sein.
Die Ursachen beim kreisrunden Haarausfall sind weitestgehend unbekannt. Man vermutet, dass unter anderem psychische Ursachen eine Rolle spielen. An einer oder mehreren Stellen des Kopfes verlieren Betroffene hierbei die Haare, es bilden sich regelrecht kahle, runde Stellen. Meist wachsen die Haare nach etwa einem Jahr wieder vollständig nach.
Beim diffusen Haarausfall ist zumeist der ganze Kopf vom Haarausfall betroffen, die Haare lichten sich nach und nach. Ursachen sind hier oftmals Stress oder eine falsche Ernährung. Diffuser Haarausfall kann jedoch auch während einer Grippe oder nach der Schwangerschaft auftreten. Den Haaren fehlen beim diffusen Haarausfall genügend Nährstoffe und Vitamine, die durch Nahrungsaufbaupräparate dem Körper zugeführt werden können. Bei erhöhtem Stress sollte man dem Körper einfach etwas mehr Ruhe gönnen.
Wer vermehrt Haare verliert und dabei beobachten kann, dass die Haare brüchig sind oder krank aussehen, muss nicht unbedingt an Haarausfall leiden. Vielmehr kann es sein, dass die Haare durch äußere Einflüsse geschädigt (wie Färben, Tönen, UV-Strahlung, Fönen, intensives Kämmen) sind.
Um ganz sicher zu gehen, sollte man in jedem Falle einen Arzt zu Rate ziehen.