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Archive for Oktober, 2007

Behandlung mit Finasteride

Dienstag, Oktober 16th, 2007

Das Medikament  Finasteride wurde in den USA getestet und steht seit 8 Jahren in Deutschland zur Verfügung. Es blockiert im Körper eine Abbaustufe des männlichen Sexualhormons Testosteron. In den Versuchsgruppen wurde nach einigen Monaten kräftigerer Haarwuchs und teilweise sogar neuer Haarwuchs beobachtet. Auch in Deutschland erfreut sich diese Therapie wachsender Beliebtheit bei den Männern. Wie bei jedem Medikament muß man mit Nebenwirkungen rechnen. Deshalb erfolgt die Verordnung nur nach einem ausführlichen Gespräch mit dem Arzt auf Rezept. Bei Frauen hilft Finasteridanwendung nicht. Sie dürfen das Präparat auch nicht nehmen, weil bei einer möglichen Schwangerschaft Mißbildungen am werdenden Kind auftreten könnten.

 

Das Präparat kostet bei täglicher Anwendung ca. 50,00 € pro Monat. Es muß mindestens 6-12 Monate angewandt werden, um eine Wirkung festzustellen. Zeigt sich die Wirkung positiv, dann ist eine lebenslange tägliche Einnahme erforderlich. Wenn Finasterid abgesetzt wird, kommt es zu einem Fortschreiten des Haarausfalls. Wenn das Medikament nicht wirkt,  hilft beim typisch männlichen Haarausfall nur eine Eigenhaarwurzeltransplantation. Hier hat man die Garantie, daß das Haar lebenslang wächst, also nie wieder ausfällt. Auch vom Kostenfaktor ist die Eigenhaarverpflanzung in einigen Fällen bestimmt eine gute Alternative.

Thema Haarausfall - wenn Medikamente versagen

Dienstag, Oktober 16th, 2007

Haarausfall - seit Menschengedenken beschäftigt dieses Problem Wissenschaftler und Mediziner, aber auch die Betroffenen in aller Welt. Volles Haar wird vielfach mit Attributen Jugendlichkeit, Attraktivität und Dynamik verbunden, während schütteres Haar vornehmlich von den Betroffenen als Diskriminierung empfunden wird.

Vor dem Hintergrund des wachsenden Hautkrebsrisikos durch schädigende Sonneneinflüsse (Ozonloch) bekommt die Problematik des Haarausfalls nicht nur eine psychologischen sondern auch einen medizinischen Aspekt.

Mit Mitteln gegen Haarausfall, wie Haarwasser, Shampoos, Tinkturen und Medikamenten werden weltweit jährlich Milliardenumsätze erzielt, ohne dass bis heute ein entscheidender Durchbruch auf diesem Gebiet erreicht wurde. Auch das kürzlich in den Medien behandelte Thema “Haarwuchs durch Genmanipulation” ist Zukunftsmusik und wird frühestens in 10 Jahren einen Behandlungsansatz bieten, dessen Ausgang und Langzeitresultat noch unklar ist.

Die Betroffenen wollen aber nicht auf mögliche Entwicklungen warten, sie wünschen die sofortige und dauerhafte Lösung ihres Problems. Das Haar, aber auch die Haarwurzel, sind oftmals Spiegel von Erkrankungen. Deshalb ist eine wissenschaftliche Haaranalyse beim Hautarzt sinnvoll. Mit Medikamenten kann leider nicht in allen Fällen geholfen werden. Besonders bei bestimmten hormonellen Ursachen des Haarausfalls ist das “Wundermedikament” noch nicht erfunden worden und auch die Genforschung steckt hier noch in den Kinderschuhen.

50-60 % aller Männer verlieren durch das schicksalhafte Zusammenspiel der männlichen Hormone und Erbfaktoren mehr oder weniger stark Haare. Es sind zunehmend junge Männer betroffen, die sich mit diesem Schicksal nicht abfinden wollen. Ob in diesen Fällen auch zunehmend schädigende Umwelteinflüsse eine Rolle spielen, ist noch nicht erwiesen. Auch bei Frauen kann es zu gleichartigen Krankheitsbildern kommen, was für deren Psyche und Wohlbefinden einer Katastrophe gleicht.

Bei einer Eigenhaartransplantation werden gesunde eigene Haarwurzeln mikrochirurgisch in kahle Stellen eingepflanzt. Diese Wurzeln (meist aus dem Hinterkopfbereich - Haarkranz) sind durch Hormone nicht angreifbar, weshalb der Haarwuchs in den behandelten Gebieten lebenslang erhalten bleibt. Wie vor jedem Eingriff muss eine ausführliche ärztliche Beratung über Möglichkeiten und Grenzen stattfinden. Die Betroffenen sollten sich einem Spezialisten anvertrauen.

Technik der Haartransplantation

Dienstag, Oktober 9th, 2007

Durch modernste Mikro- und Laserchirurgie ist eine Umverteilung intakter Haarwurzeln möglich. Dabei werden unter örtlicher Betäubung Haarwurzlen an behaarten Stellen des Kopfes entnommen und in die kahlen Stellen umverteilt.

Unter dem Mikroskop werden die Haarwurzeln in so genannte follicular units präpariert und dann in die zuvor geschaffenen Implantationskanäle implantiert. Nach nur kurzer Zeit ist die Haartransplantation beendet (in der Regel 2-4 Stunden) und bereits nach drei Monaten produzierte die Haarwurzeln gesunde und kräftige Haare, die dauerhaft erhalten bleiben.

Haarausfall - Die Gründe sind vielfältig

Dienstag, Oktober 9th, 2007

Ausschlaggebend kann zum Beispiel die familiäre Veranlagung, ein Unfall oder sogar eine Krankheit sein. Aus diesen Gründen ist eine professionelle Diagnose unabdingbar. Informationen zu Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten sollten von seriösen Hautärzten und Hautuniversitätskliniken eingeholt werden.

Besonders häufig treffen wir bei Männern den androgenetischen Haarausfall an. Dieser ist hormonell und erblich bedingt und es fallen die Harre um den Bereich der Geheimratsecken, des Tonsurbereichs und des Haaransatzes aus. Die Haarwurzeln bleiben jedoch erhalten und lassen sich für eine Haartransplantation nutzen. Durch intelligente Umverteilung des Haarwurzeln kann ein dauerhaft natürlicher Haarwuchs erreicht werden. Was nur wenig wissen ist, dass auch Frauen immer stärker betroffen sind. Wie bei den Männern ist die Haartransplantation eine Möglichkeit der Therapie.